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Hüftendoprothese

Ursache

Hauptursache für ein künstliches Hüftgelenk sind in über 90% der Fälle der altersbedingte Verschleiß.

Symptome

Vorrangiges Ziel der Implantation einer Hüftendoprothese sind die Schmerzfreiheit und Belastbarkeit der Patienten im Alltag. Die Implantation einer Hüftgelenksprothese ist eine der erfolgreichsten Operationen weltweit. Jährlich werden allein in Deutschland über 200.000 Hüftprothesen implantiert.

Behandlung – Operativ

Die klassische operative Behandlung besteht hierbei in der Entfernung des verschlissenen Hüftkopfes sowie dem Anfrischen der Hüftpfanne. Zur Wiederherstellung des Hüftgelenkes wird ein Prothesenschaft in den Oberschenkel und eine Pfanne in das Becken eingebracht. Die Prothesenkomponenten werden in der Regel zementfrei eingebracht, können aber auch mit Hilfe von Polymethylmethacrylat (PMMA), sog. Knochenzement verankert werden. Als häufigste Gleitpaarung im Gelenk wird ein Kunststoffeinsatz (hochvernetztes Polyethylen) mit einem Prothesenkopf aus Keramik kombiniert. Diese Methode ist seit ihrer Einführung vor vielen Jahren noch immer der «goldene Standard», und dank Verbesserung der Materialzusammensetzungen konnten im Verlauf die Langlebigkeit dieser Komponenten deutlich verbessert werden. Klassische Prothesen (sogenannte Schaftprothesen) bestehen aus unterschiedlichen Metalllegierungen (Titan, Kobalt-Chrom). Der Prothesenkopf selbst besteht meist aus Keramik und wird auf den Konus des Schaftes aufgesetzt. Unterschiedliche Halslängen ermöglichen eine genaue und patientenindividuelle Rekonstruktion des Hüftgelenkes. Die Pfanne besteht ebenfalls aus einer Metalllegierung (zumeist Titan). In diese wird als Gleitpartner ein Keramik- oder Kunststoffeinsatz (Polyethylen) eingesetzt. Die Prothesenbestandteile sind ausgezeichnet körperverträglich, Allergien auf Titan, Keramik oder Polyethylen sind weitgehend unbekannt.

Die primäre Stabilität erhalten die Prothesenkomponenten durch eine Verklemmung im gesunden Knochen. Innerhalb einiger Monate wächst der Knochen an die poröse Titanoberfläche der Prothesenkomponenten an (sog. Osseointegration) und fixiert die Prothese zusätzlich, welches ihr eine sekundäre Stabilität verleiht.

Das Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks ist eine standardisierte Routineoperation. Sie verlangt aber dennoch Erfahrung und Sorgfalt. Gemeinsam mit Ihnen besprechen wir daher im Vorfeld einer Operation welche Prothesenkomponenten die bestmöglichen für Sie sind.


Kontakt

Bodensee-Sportklinik
Möttelistraße 5
88045 Friedrichshafen

Telefon: 07541 / 953830
Fax: 07541 / 9538319

(Kern-) Öffnungszeiten

Mo-Do 8-12 Uhr und 14-17 Uhr
Fr 8-12 Uhr
und nach Vereinbarung

Offene Sprechstunde

Mo-Mi 8-10 Uhr und 14-15 Uhr, Do 8-9 Uhr und 14-15 Uhr


Bitte beachten Sie

Wer kann kommen?
Akutfälle mit plötzlich auftretenden Schmerzen z.B. nach einem Unfall oder einer Schwellung nach einer Spritze oder einer OP.
Wann sollte man da sein?
Anmeldung sollte am Vormittag bis 8.15 Uhr oder am Nachmittag bis 14.15 Uhr vor Ort erfolgt sein.
Keine Garantie
Je nach Dringlichkeit werden später eintreffende Patienten auch vorgezogen und es kann sein, dass Sie auf die nächste Sprechstunde verwiesen werden.
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